Ofencheck!
wir checken für Deutschland, der Kamin und Ofencheck. Die Überprüfung ihres Kachelofens, Kamins oder Kaminofens hinsichtlich Funktion, Sicherheit, Brand- und Wärmeschutz sowie Einhaltung der neuen BimschV, rufen Sie uns an.

Speicherofen

Ein meist gemauerter, geschlossener Feuerraum mit individuell gestalteter Heiztür. Er verbreitet angenehme, milde und dauerhafte Strahlungswärme für jede Raumgröße.

Warmluftofen

In einer "offenen Ummauerung" frei stehende Holzbrandfeuerung (gusseiserner Kachelofeneinsatz). Er erwärmt die Umgebungsluft und sorgt daher für ein schnelles Beheizen, auch großer Räumlichkeiten.

Kombiofen

In einer "offenen Ummauerung" frei stehende Holzbrandfeuerung (gusseiserner Kachelofeneinsatz), mit nachgeschalteter keramischer Speichermasse. Er erwärmt die Umgebungsluft und gibt anschließend über die Speichermasse angenehme Strahlungswärme ab.

Hypokaustenofen

In einer "geschlossenen Ummauerung" frei stehende Holzbrandfeuerung (gusseiserner Kachelofeneinsatz), der die Strahlungswärme über sehr große Oberflächen abgibt, oft sogar über zwei Geschosse.

Ganzhausheizung

Hier wird durch die Kombination eines Holzbrandkachelofens und einer Solarheizung ein ganzes Haus beheizt. Mit Hilfe eines entsprechenden Aufsatzkessels können zwischen 40% und 70% der nutzbaren Wärmeenergie in Heizwasser umgewandelt werden.


Kleines Kachelofenlexikon

Der Kachelofen

Der Kachelofen zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass die Wärme, die beim Verbrennen des Holzes entsteht, gespeichert und durch Abstrahlungen nach und nach wieder an den Raum abgegeben wird. Der Kachelofen besteht im Wesentlichen aus drei wichtigen Bestandteilen:

Der Kachelofeneinsatz

Die Brennkammer Ihres Ofens. Hier wird die im Brennstoff Holz gespeicherte Energie durch Verbrennung in Wärme umgesetzt. Dieser Teil des Kachelofens muss Temperatur bis über 1000° C aushalten und die Hitze dann an die keramischen Züge abgeben. Er ist dafür zuständig, dass die Verbrennung "sauber" abläuft. Je nachdem wie Sie Ihren Kachelofen nutzen, z.B. als Heizquelle für nur einen Raum oder gar für das ganze Haus, stehen Ihnen viele Varianten von Ofeneinsätzen zur Auswahl.

Die keramischen Züge

Der Wärmespeicher Ihres Ofens. Die heißen Rauchgase aus dem Kachelofeneinsatz werden durch die aus Schamotte gefertigten "keramischen Züge" geleitet und geben dabei ihre Energie an die Speichermasse ? die Schamottesteine ? ab. Über die Kachelflächen wird die Wärme dann zeitversetzt als angenehme Strahlungswärme ? ähnlich der Sonnenwärme ? an den Raum abgegeben. So wird die im Feuerraum erzeugte Energie optimal ausgeschöpft.

Die Kacheln

Die Außenverkleidung Ihres Ofens. Der Kachelmantel besteht aus verschiedenen Tonen und Schamotte. Neben der funktionellen Aufgabe der Wärmespeicherung sollen die Kacheln auch dekorativ sein und den Raum schmücken. Besonders wichtig: Kacheln sollen pflegeleicht sein und viele Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Statt einer Kachelverkleidung, kann der Ofen außen auch verputzt werden.

Die Kachelofensteuerung (optional)

Für mehr Sicherheit und höheren Komfort wurde für den Kachelofen eine "Abbrandautomatik" entwickelt. Der Vorteil für Sie: keine Arbeit mit dem Anheizen und Nachregeln während des Abbrands. Die Automatik bedeutet Bedienungskomfort und garantiert eine optimale Energieausnutzung.

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